Prinzipien von Selbstmanagement


Was genau ist Selbstmanagement?

Selbstmanagement verstehen wir als die Fähigkeit uns in schwierigen Situationen selbst Lösungsansätze zu kreieren, um diese Situation(en) erfolgreich meistern zu können.

Darunter fällt - kurz gesagt - das "Managen" des eigenen Zustands auf drei verschiedenen Ebenen: Mental, Emotional, Physisch.

Natürlich ist der potentielle Anwendungsbereich riesig, deshalb verteilt sich auch unser Fokus. Dabei ist der mentale Bereich der wichtigste, gefolgt vom emotionalen und dem physischen. Diese Bereiche sind voneinander abhängig und eine Veränderung auf einer Ebene hat logischerweise auch Konsequenzen auf den anderen beiden Ebenen.

Auf der physischen Ebene des Selbstmanagements haben wir beispielsweise Anwendungen aus der Work Life Balance (u.a. Antistress, Burn Out Prävention & Yoga). Im mentalen und emotionalen Bereich sind die Themen noch vielfältiger und befassen sich u.a. mit Selbstwert, Selbstvertrauen, Werte, persönliche Zielsetzungen etc.

Das Interessante dabei ist die Verknüpfung und das Zusammenspiel zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein / Unbewussten. Geht man davon aus, dass (je nach Studie, Autor, Quelle usw.) wir nur ca. 2% unserer Wahrnehmung bewusst erleben, so ist die Arbeit mit dem Unterbewusstsein sehr spannend. HIER liegt der Schlüssel zur Veränderung und Optimierung der eigenen Persönlichkeit - und genau hier setzt dasSelbstmanagement an.

Ihre Werte, Überzeugungen, Einstellungen, Erinnerungen, Emotionen und etliche weitere Faktoren entstehen aus der unbewussten Wahrnehmung heraus. Nach ihnen richten Sie Ihre bewussten Entscheidungen und täglichen Abläufe aus. Je mehr Sie darüber wissen und je besser Sie in der Lage sind Einfluss auf diese Faktoren zu nehmen, desto mehr haben Sie Ihre eigenen Veränderungsprozesse in Form von gezieltem Selbstmanagement selbst in der Hand.

Der Schlüssel von effektivem Selbstmanagement

Im (effektiven) Selbstmanagement liegt der Schlüssel. Was unterscheidet Menschen, die in Krisen ruhig bleiben und kluge Entscheidungen treffen und Menschen, die in denselben Situationen panisch reagieren und womöglich noch tiefer in die Krise stürzen? Es ist die Fähigkeit möglichst schnell Herr des eigenen Zustands zu werden, sich selbst bestmöglich zu kennen und durch richtige Wahrnehmung der entsprechenden Situation richtig und schnell zu handeln.

Durch effektives Selbstmanagement sind Sie mehr und mehr zu Leistungen und Reaktionen in der Lage, die die meisten Ihrer Mitmenschen, Kollegen, Freunde etc. nicht bewältigen würden.

Selbstmanagement ist natürlich sehr facettenreich und die Anwendungen vielfältig. Um Ihnen eines der vielen Beispiele zu geben, haben Sie hier eine Liste, die an zahlreichen Universitäten der USA und Australien zu diesem Thema ausgegeben und bearbeitet wird. Speziell geht es um das Thema persönliche Ziele:



1. Legen Sie ein klares Ziel fest, welches Sie verfolgen möchten
2. Legen Sie die Zeiten fest, an denen Sie dem nachgehen
3. Führen Sie Protokoll während des Prozesses
4. Verpflichten Sie sich "öffentlich" (Familie, Freunde, Kollegen)
5. Legen Sie eine "Strafe" fest, falls Sie es verfehlen
6. Denken Sie in kleinen Schritten
7. Legen Sie Kennzahlen Ihres Zieles fest (Anzahl, Datum Fertigstellung, Ertrag etc.)
8. Prüfen Sie nach einem Alarm nach 5 Minuten ob Sie noch bei der Sache sind
9. Terminieren Sie Zeiten mit Ihrem Mentor, Trainer, Coach, der Sie unterstützt
10. Arbeiten Sie mögliche Ablenkungen heraus
11. Eliminieren Sie diese
12. Wiederholen Sie den Zyklus wieder und wieder



Sie können sich an diesem einfachen und sehr übersichtlichen Beispiel einen ungefähren Eindruck verschaffen wie man sich in einem bestimmten Bereich selbst managen könnte. Durch Hilfestellungen erhalten Sie klare Anweisungen und natürlich auch detaillierte Informationen, auf was Sie an bestimmten Stellen achten müssen, sollten oder können. Und klar ist auch: Es geht nicht zwingend immer um Themen wie Zielerreichung etc. Der Bereich verschiedener Anwendungen ist vielfältig... SEHR vielfältig.




Beginnen Sie noch heute mit dem Management Ihres eigenen Ichs. Fragen Sie sich wie viel Sie in den letzten Jahren in Ihr Auto, Ihr Hobby und in irgendwelchen Schnickschnack finanziell, zeitlich und emotional gesteckt haben und wie viel im Vergleich dazu in sich selbst.

Natürlich kennen Sie Menschen, die nach Ihrem Ermessen ein sehr gutes Selbstmanagement an den Tag legen und andere, die es nicht können (kleiner Indikator: Der Umgang mit Situationen, die Stress heraufbeschwören - wie reagiert die Person?). Daraus leiten sich die Vorteile von effektivem Selbstmanagement ganz logisch ab:

Unter anderem hilft Selbstmanagement Ihnen...

...unter Stress und Druck ruhig zu bleiben und richtige Entscheidungen treffen zu können.

...bei Schwierigkeiten & Herausforderungen nicht gleich sofort auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, was Ihnen Zeit, Aufwand und Geld sparen kann.

...Ihre Zeit so einzusetzen, dass Sie mehr von dem schaffen, was Sie müssen, um mehr Zeit für das zu haben, was Sie wollen.

...sich deutlich weniger von Ihren eigenen Emotionen leiten zu lassen. Stattdessen lernen Sie diese besser zu kontrollieren.

...durch Klarheit und dem "Wissen was zu tun ist" auch andere besser und schneller einschätzen zu können und sich entsprechend darauf einzustellen.

...in unterschiedlichen Situationen flexibler reagieren zu können und so anpassungsfähiger zu sein, wenn es die Situation erfordert.

Vergessen Sie niemals, dass alles vergänglich ist und/oder verloren gehen kann. Ihr geistiges Kapital jedoch und die Fähigkeit sich selbst (und womöglich dann auch andere) effektiv und erfolgreich managen zu können wäre wohl unbezahlbar.

Natürlich ist der Bereich von Selbstmanagement und Selbstcoaching unheimlich umfassend und groß. Versuchen Sie für sich herauszufinden wo genau Sie ansetzen können und beginnen Sie mit EINER Sache. Nach und nach optimieren Sie automatisch die unterschiedlichsten Aspekte Ihres Arbeitslebens, Ihres persönlichen Bereiches oder von beidem.


"Wir sind, was wir wiederholt tun. Exzellenz ist also kein Akt, sondern vielmehr eine Gewohnheit."

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