5 Schlüssel zur Selbstdisziplin

Konsequent zu mehr Selbstdisziplin

Von zahlreichen Erfolgsfaktoren (Vision, Fähigkeiten, Durchhaltevermögen etc.) ist wohl keines so entscheidend wie Selbstdisziplin!

Selbstdisziplin bedeutet den A... hochbekommen und die tatsächliche (manchmal auch kräftezehrende) Arbeit zu machen. Nicht die Arbeit, die man gern tut, sondern genau das was gemacht werden muss. Und zwar dannwann es gemacht werden muss!

So merkwürdig es zu Beginn klingen mag: Selbstdisziplin bedeutet Freiheit! Der Autor des Buches Die 7 Wege zur Effektivität, Stephen Covey hat einmal geschrieben:

"Die Undisziplinierten sind Sklaven von Launen, Appetit und Passionen". Langfristig gesehen kommen diese Undisziplinierten niemals in den Genuss, denn angewandte Selbstdisziplin mit dem Erreichen von Ergebnissen mit sich bringt. Dazu gehören erlernte Fähigkeiten wie z.B. sportliche Leistungen, das Sprechen einer fremden Sprache, das Spielen eines Instruments oder auch handwerkliche sowie künstlerische Begabungen.

Selbstdisziplin enthält einen immens wichtigen Punkt: Es geht darum zu handeln was Sie denken was richtig ist, nicht was Sie fühlen was richtig ist, besonders gerade im jeweiligen Moment. Natürlich heißt das auch auf Dinge zu verzichten oder welche zu opfern (temporär!), da brauchen wir uns nichts vorzumachen.

Die Abwesenheit von Selbstdisziplin führt vermehrt zu:
- Ablenkungen
- Plötzliche Stimmungsschwankungen
- Verschiebung von Prioritäten
- Auf der Stelle treten bzw. immer wieder von vorn anfangen

Angewandte Selbstdisziplin hingegen führt u.a. zu folgenden Resultaten:
- Konsequent an einem Ziel weiterzuarbeiten (nach Abflauen der ersten Motivation)
- Früh aufstehen, viel schaffen, spät schlafen gehen
- „Nein“ sagen zu können zu unwichtigen Zeitkillern
- Gut in Form sein (Sport treiben, gesunde Ernährung)
- Einfach spürbar mehr Sinn an täglichen Aktivitäten empfinden

Folgende Eigenschaften sind wichtig wenn es darum geht Selbstdisziplin zu entwickeln. Ja, Sie lesen richtig: Selbstdisziplin ist kein Talent oder ein Erbgut. Sie muss entwickelt werden, wie jede andere Fähigkeit auch.

1. Selbstkenntnis

Wie bereits beschrieben, kommt es darauf an das zu tun was der Kopf sagt was richtig ist, nicht das Gefühl (im jeweiligen Moment). Um dies effektiv tun zu können, müssen Sie sich natürlich selbst sehr gut kennen und einschätzen können.

Fragen Sie sich selbst was genau Ihr Ziel ist und welche Handlungen bzw. Verhaltensweisen dazu führen, dass Sie es gut und schnell erreichen. Dafür benötigen Sie ein Maß an Selbstreflexion und Selbstanalyse. Ein kleiner Tipp: Führen Sie diesen Schritt schriftlich durch! Sie können so immer wieder zu Ihren Gedanken und Herleitungen zurückkehren und müssen sich weniger merken.
- Ihre persönliche Vision (wohin soll alles führen?)
- Ihre Mission (der Weg zur Vision)
- Ihre Ziele (Zwischenstopps auf dem Weg zur Vision)
- Ihr persönliches Mission Statement (als Folge aus den ersten Punkten)

Hilfe zu diesem Punkt finden Sie u.a. in Stephen Covey´s Buch Die 7 Wege zur Effektivität.

2. Ein klares Bewusstsein

Ok, es ist natürlich niemals ein Fehler ein klares Bewusstsein zu haben oder zu entwickeln. Die Frage, die dahinter steckt ist klar und logisch: Wenn Sie sich selbst kennen und ebenso Ihr Ziel, müssen Sie natürlich auch das Bewusstsein haben zu merken, wenn etwas nicht optimal läuft, um es dann ändern zu können.

Die Stufen, die Sie benötigen, um mehr und mehr Selbstdisziplin entwickeln zu können, sind wie folgt:

Sie wissen um Selbstdisziplin (und denken öfter daran)
Sie merken nach dem „falschen“ Verhalten, dass es „falsch“ war
Sie werden sich des Verhaltens in Echtzeit bewusst
Sie können Verhalten aktiv verändern und Selbstdisziplin entwickeln.

Nicht wenige Menschen ärgern sich wenn Sie stets nach einem Fehlverhalten „erst“ merken, dass es falsch war uns sie ja eigentlich etwas anderes tun wollten. Dabei ist dieses Bewusstsein der eminent wichtige erste Schritt, um entsprechende Selbstdisziplin überhaupt entwickeln zu können!

3. Verpflichtung zur Selbstdisziplin

Natürlich ist es bei Selbstdisziplin nicht damit getan schriftlich ein paar Dinge zu formulieren. Es ist vielmehr eine innere Verpflichtung.

Warum ist das so wichtig?

Von innerer Verpflichtung zu sprechen klingt immer so einfach und manchmal auch banal. Es der Schritt an dem die meisten immer wieder scheitern. In kritischen Situationen, in solchen, die nicht angenehm sind, zeigt sich wie weit es tatsächlich her ist mit der inneren Verpflichtung.

Ein Beispiel:
Ihr Ziel ist Ihnen wichtig. Nehmen Sie sich hierfür vor jeden Morgen etwas zu tun. Ganz gleich ob es Sport ist, etwas zu lernen oder auch zu meditieren. Und jetzt nehmen Sie sich das Ganze für 5:00 Uhr morgens vor. Zu dieser Uhrzeit werden Sie mit Sicherheit nicht gestört und können sich in Ruhe auf Ihre Aufgabe konzentrieren. Natürlich macht es Ihnen und Ihrer Selbstdisziplin keinen Spaß um diese Uhrzeit aufzustehen. Dafür haben Sie sofort eine Bestätigung, ob Ihnen Ihr Ziel auch wirklich wichtig ist - wichtig genug ordentlich Selbstdisziplin zu üben.

Stehen Sie auf, so ist Ihnen Ihr Ziel wichtiger.
Bleiben Sie liegen, weil es kuschlig warm und gemütlich ist, ist Ihnen der Schlaf wichtiger. :-)

4. Mut zur Selbstdisziplin

Seien Sie ehrlich zu sich selbst! Machen Sie sich bitte nicht vor, dass alles leicht und einfach ist. Im Gegenteil: Betrachten Sie Ziele und die damit auftretenden Hürden als genau das: Hürden, Herausforderungen und Hindernisse. Diese treten ganz natürlicherweise auf. Und zwar in dem Moment, in dem Sie sich ein Ziel setzen (ohne Ziele gäbe es auch keine Hürden!).

Ein „Trick“ ist mit Hilfe von kleinen Schritten erste Erfolge zu feiern und dann die größeren Schritte zu gehen. Wenn Sie für einen Marathon trainieren, quälen Sie sich (hoffentlich!) auch nicht über 42km und versuchen dann nach und nach schneller zu werden. Sie beginnen mit 2km, dann 5, 10 usw. Wenn Sie vorher noch nie Langstrecken gelaufen ist, wird es anstrengend sein, aber machbar. Und dann steigern Sie sich. So bleiben Sie automatisch motiviert und auch dabei.

5. Richten Sie alles auf das Ziel aus

Was ich damit meine: Jede Tätigkeit sollte nicht zwingend einzeln gesehen werden, sondern in Bezug auf das Erreichen Ihres großen Ziels. Wenn Sie beispielsweise um 5:00 morgens aufstehen möchten, um am Erreichen Ihres Ziels zu arbeiten, werden Sie wahrscheinlich müde sein wenn der Wecker klingelt.

Sehen Sie jetzt nur das Aufstehen, das Anziehen usw. ist es natürlich schwer sich selbst zu motivieren und die Selbstdisziplin aufzubringen tatsächlich aufzustehen. Richten Sie daher sofort Ihren Fokus auf das (erreichte) Ziel, wie gut es sich anfühlt und wie Sie von dort auf diesen gegenwärtigen Moment zurückschauen. Dabei erinnern Sie sich daran, dass es vielleicht nicht unbedingt Spaß gemacht hat so früh aufzustehen, dass es aber im Vergleich zum erreichten Ziel eine Lächerlichkeit war/ist.

Selbstdisziplin ist in vielen kleinen und großen täglichen Aufgaben erforderlich. Es ist eine Fähigkeit, die sich auf JEDEN FALL lohnt zu entwickeln. Egal ob Sie diese Selbstdisziplin privat oder beruflich einsetzen möchten, sie wird Ihnen einen Großteil auf dem Weg zum Erreichen Ihres Ziels „abnehmen“.

Einher mit Selbstdisziplin gehen weitere Themen wie z.B. Selbstcoaching, Selbstmanagement, Erfogspsychologie oder auch Bereiche wie Motivation und Ihr innerer Schweinehund.

Selbstdisziplin, Effizienz und Spaß dabei haben!

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