Am Arsch ist die Ente fett

Vor ein paar Jahren besuchte ich Seminar von T. Harv Eker, er hat das Buch „So denken Millionäre“ geschrieben. Die Wochenendveranstaltung war ein Mix aus Inhalten und viel, viel Verkauf seiner eigenen (nicht günstigen) Seminare. Aber gut, man kann aus jedem Seminar was mitnehmen, dachte ich.
Und es kam so

Er sagte so einige Dinge, die wirklich erinnerungswürdig waren.

Eine Sache stach für mich persönliche raus.

Zu Beginn des Wochenendes, am Freitag Abend, stellte er den Plan für die nächsten zwei Tage dar. Und er erwähnte gleich dort, dass der dritte Tag der wichtigstesei. Bei solchen Veranstaltungen läuft es meistens so ab, dass am dritten Tag (Sonntag) nur noch ein Teil des gesamten Publikumskommt.

Einige wollen nicht mehr, einige haben bereits weswegen sie ursprünglich kamen. Also auch für den Gastgeber nicht unbedingt eine leichte Situation.

Am Arsch ist die Ente fett

Harv sagte, dass es überhaupt kein Problem sei mit einer Sache (in seinem Fall: Finanzielle Disziplin) zu beginnen. Aber nach und nach hören die Leute auf.

Er sehe jedes Jahr tausende Menschen, die enthusiastisch beginnen und nur wenige Hundert (wenn überhaupt), die nach 3-6 Monaten überhaupt noch dabei sind.
Der „Schnell, einfach und ohne Aufwand“-Schleier liegt über ihnen.

Und dann kam der Spruch des Wochenendes für mich:

Es ist völlig egal wie Du startest, aber Rennen werden am Ende gewonnen!

Lässt sich auf alles übertragen

Bei einer Zielsetzung geht es ums Ende, nicht den Beginn. Das Ziel möchte jeder erreichen, nicht einen guten Start hinlegen. Das geschieht fast von allein mit der (großen) Anfangsmotivation. Ob im Sport, im Beruf oder auch in Beziehungsfragen. So wie es am Ende (wie auch immer Sie es definieren) aussieht, zählt.

Rennen werden nicht am Start gewonnen wenn alle loslegen wie die Feuerwehr.

Seine Veranstaltung endete mit einer Übung bei der man einen Pfeil an seinem Hals ansetze und sich schließlich so gegen ihn stemmte, dass er zerbracht. Das Highlight kam eindeutig am Ende.

Finish strong!
Ende stark!

nannte er es.

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Am Ende zählt es, dort werden Rennen gewonnen.

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2 comments
Christiane Richter says 18. November 2014

Hallo Heiko,

ja genauso ist es. Es geht im Business nichts über Geduld und Disziplin. Das klingt vielleicht spießig aber im Coaching ist es ja nicht anders. Auch in unseren Coaching-Ausbildungen vermitteln wir den angehenden Coaches immer, dass man nicht über Nacht zum Super-Coach wird bei dem die Leute Schlange stehen. Da muss man schon einiges für tun und ein gewisses Durchhaltevermögen haben. Denn erst am Arsch ist die Ente fett :-))

Herzliche Grüße
Christiane

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Michael Bauer says 28. Januar 2017

Der alte Spruch „Der Weg ist das Ziel“ findet in diesem Zusammenhang eine sehr schöne Bedeutung.

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