06 – Der Knackpunkt und eine unerwartete Lösung

Ihre aktive Begleitung zum Coachingeffect System - holen Sie noch mehr raus!

Teil 6 - Der Knackpunkt und eine unerwartete Lösung

"So allmählich gehen wir auf das Ende zu. Zeit also nochmal richtig anzugreifen und über wichtige Rahmenbedingungen zu sprechen."

Ein Verhalten zu verändern ist bei fast allen Coachingmaßnahmen ein ganz zentraler Punkt. Aber wie nur bewerkstelligt man das?

Im Buch finden Sie verschiedene Ansätze dazu.

Ein Knackpunkt sind dabei in sehr vielen Fällen limitierende Emotionen. Das bedeutet, dass (meist negative) Emotionen einen selbst so einschränken oder limitieren, dass man das Gefühl hat, man kommt nicht wirklich weiter.

Die eigene Emotionen kontrollieren zu können spielt also zwangsläufig eine sehr große Rolle. Viel hängt dabei von folgenden Punkten ab:

- Ihr Selbstvertrauen- Negative Verknüpfungen zu anderen Menschen

Nr. 1 - Ihr Selbstvertrauen

Für alles was Sie sich vornehmen benötigen Sie Selbstvertrauen!

Ohne Selbstvertrauen fangen Sie eine bestimmte Sache gar nicht erst an oder Sie halten sie nicht durch. Nicht nur der Glaube an die Sache, sondern vor allem der Glaube daran, dass SIE es schaffen können (und werden) ist wichtig.

Die 30-Tage Übung für mehr Selbstvertrauen aus dem Buch ist hier ganz klar meine Empfehlung.

Nr. 2 - Negative Verknüpfungen zu anderen Menschen

Selbstverständlich sind häufig negative Emotionen mit anderen Menschen verknüpft. Zerbrochene Beziehungen, Freundschaften und Arbeitsverhältnisse, Verluste und Dramen sowie verletzt worden zu sein gehört zum Leben mit dazu. Das bedeutet natürlich nicht, dass dieses Wissen es Ihnen leichter macht damit umzugehen.

Und gerade wenn es um andere Menschen geht, wählen die meisten Menschen völlig ineffektive Strategien. Sie versuchen alles mögliche, um mit der Situation richtig umzugehen. Verdrängen, eine Abneigung aufbauen oder die andere Person ganz einfach meiden. Aber… das bedeutet, dass Sie entweder in einer (anderen) negativen Emotion verharren oder sich selbst einschränken. Wenn Sie beispielsweise Orte meiden, an denen diese andere Person sich gern aufhält, dann schränken Sie sich ein. Einen Ort nicht mehr zu besuchen, nur weil eine Person sich dort aufhält? Ganz schön viel Kontrolle, die diese Person bekommt… das würde ich mir zweimal überlegen.

Der Ansatz diese Menschen (und natürlich die negative Verknüpfung) sanft aus dem eigenen Leben zu „schieben“ kann nur ein einziger sein: Vergebung!

Sie vergeben diesem Menschen (gedanklich). Im Grunde genommen vergeben Sie einem Teil von sich selbst.

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Kurze Geschichte dazu:

Der Indianerhäuptling starb und der Sohn verfiel in Schweigen. Er kam nicht über den Tod seines Vaters hinweg und zog jeden Abend hinaus in das Land, machte sich ein Feuer und trauerte.

Eines Abends erschien ihm sein Vater. Er sah ihn auf einer langen Treppe, die bis in den Himmel führte. Sein Vater versuchte nach oben zu gelangen, doch er trug zwei schwere Eimer, die ihm den Weg sehr schwer machten. Als der Sohn den Häuptling fragte wie er ihm helfen könne, antwortete der Vater: „Mein Sohn, du hältst an mir fest. Aber du musst mich gehen lassen. Diese Eimer hier, die du siehst, das sind deine Tränen.“

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Loslassen ist nicht immer leicht. Vergeben Sie einem Menschen innerlich (und damit sich selbst), ist keinerlei negative Emotion mehr mit der Person oder einem Ereignis verknüpft. Es ist ein Einverständnis darüber, dass es ok ist. Ein stilles Zeichen der Akzeptanz. Dann erst kann es wirklich weitergehen.

Für diesen Schritt haben Sie zum Buch den Download „Der Vergebungsprozess“ bekommen. Er hilft Ihnen den Menschen, die Sie mit negativen Verknüpfungen in Ihrem Leben halten, zu verabschieden.

Auch eine negative Verknüpfung ist noch immer eine Verknüpfung und hilft nicht. Jemand sagte einmal: „Einen Groll zu hegen ist wie Gift zu nehmen und zu erwarten, dass der andere stirbt.“

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Für Veränderungen wie in diesem Teil des Buches (Selbstbewusstsein, Loslassen von anderen, negative Limitierungen auheben etc.) benötigen Sie ohne Frage Energie.

Dafür ist es wichtig auf sich selbst zu achten.

Und nein, dies ist kein Gesundheitsratgeber. Um ehrlich zu sein, Sie wissen, dass Fett ungesund und Obst ratsam ist.

Ich möchte Ihnen hier ein paar ganz einfache Hinweise geben, die von vielen einfach übersehen werden.

Klar ist, dass Obst, Gemüse und eine ausgewogene Ernährung gut für Sie sind.

Klar ist auch, dass Fett, Zucker, Mikrowellenessen und eine einseitige Ernährung schlecht für Sie sind.

Kein Essenratgeber

Hier also nur zwei kleine Hinweise für Sie:

Nr. 1: meisten Menschen trinken etwas wenn sie Durst haben und essen (nein, nicht wenn sie Hunger haben) nach der Uhrzeit. Auch dann wenn sie z.T. überhaupt keinen Hunger haben. Im Grunde genommen sollte es genau andersherum sein. Wenn Sie Durst haben, sind Sie bereits ein kleines bisschen dehydriert und müssen diese nun ausgleichen. Und was das Essen betrifft, essen fast alle Menschen in Deutschland eher zu viel als zu wenig. Ihr Körper rührt sich schon wenn er etwas braucht. Hören Sie ein wenig drauf.

Richtig herum wäre also so zu trinken, dass sich Durst idealerweise gar nicht erst breit macht und essen dann, wenn Sie Hunger haben.

Nr. 2: Ihr Körper benötigt Nahrung, um arbeiten zu können, ähnlich wie Treibstoff für ein Auto. Das bedeutet, der Körper verbrennt, was Sie ihm zuführen. Da Sie wahrscheinlich über den Tag hinweg aktiv sind und nachts schlafen, macht es Sinn morgens und mittags größere Portionen als abends zu essen. Wenn Sie abends die größte Mahlzeit des Tages haben und danach ruhen, muss der Körper verdauen während Sie schlafen. Das bedeutet, dass Sie nachts nicht die volle Erholung bekommen. Sie mögen schlafen, aber Ihre Verdauung arbeitet. Und von allen Systemen im Körper ist das Verdauungssystem das, welches am meisten Energie benötigt. Nachts sollte aber der ganze Körper ruhen. Versuchen Sie dies zu vermeiden, indem Sie abends (bzw. vor dem Schlafengehen) keine großen Mahlzeiten mehr zu sich nehmen, da der Körper es danach auch nicht mehr verbrennen muss.

Teil 2 Ihres Energiesystems

Neben der Ernährung ist natürlich Schlaf und Regeneration wichtig. Jeder Mensch benötigt unterschiedlich viel Schlaf. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Körper (und Geist) Erholungs- und Ruhepausen gönnen. Schlaf, Meditation oder auch Trancen können dazuzählen.

Und auch hier ist es ganz logisch. Wenn Sie aktiver sind, ruhen Sie etwas mehr und wenn es ruhiger ist, benötigen Sie logischerweise nicht ganz so viel Regeneration. Unkonzentriertheit, Stress, Anspannung oder Erschöpfung können erste Anzeichen für mangelnde Ruhe und Regeneration sein.

Teil 3 Ihres Energiesystems

Neben Ernährung und Schlaf / Regeneration ist Aktivität wichtig für Ihre Energie. Auch hier gibt es natürlich tonnenweise Ratgeber. Hier möchte ich mich nicht einreihen. Sie entscheiden natürlich für sich selbst, ob der regelmäßige Gang mit Ihrem Hund, Besuche im Fitness-Studio oder das Training mit einer Mannschaft Ihre Aktivität ist. Welche Aktivität Sie betreiben, ist im Grunde genommen egal. Überhaupt aktiv zu sein ist wichtig.

Bei allen drei Kategorien achten Sie selbstverständlich darauf, dass diese in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen.

Herzliche Grüße,Ihr Heiko"